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Die Besetzung Palästinas durch die Juden wurde mit ihrer Annahme, daß sie historische Verbindungen zu diesem Land hätten, begründet.
Aber stimmt das?
Selbst bei Juden die sich wirklich darauf berufen können, hebräische Vorfahren zu haben, ist die Verbindung zu Palästina fraglich, da die Hebräer niemals das ganze Palästina besetzt hatten.
Etwa 3000 Jahre v.C. lebten die Kanaaniten in dieser Gegen, ganze 1800 Jahre vor den ersten Hebräern.
Um 1730 v.C. kamen hebräische Stämme aus Ur, wo sie in die Sklaverei verkauft wurden, nach Ägypten und wanderten um etwa 1000 v.C. weiter nach Palästina. Die Ägypter nannten diese Stämme "Hebräer", was soviel wie "Wanderer" bedeutet. Zu dieser Zeit ließen sich die Hebräer in mehr oder weniger unbewohnten Gegenden nieder und hatten damals weder ein Königreich noch eine zentrale Regierung.
Im Jahre 721 v.C. wurde Israel von den Assyrern zerstört und die Israeliten wurden zu Kriegsgefangenen. Anstatt des Königreichs Israel gab es jetzt vier assyrische Provinzen.
Im Jahre 587 v.C. zerstörten die Babylonier Jerusalem und nahmen die dort lebenden Juden gefangen. Damit endete die Zeit der jüdischen Macht in Palästina, aber nicht ihre Anwesenheit.
Im Jahre 538 v.C. verloren die Babylonier Palästina an die Perser und erlaubten den Juden, zurückzukehren.
Alexander der Große gewann 332 v.C. gegen die Perser und eroberte Palästina, und etwa 150 Jahre später mußten die Griechen einen Aufstand unter den Maccabäern unterdrücken.
Im Jahre 164 v.C. befreite Judas Maccabäus Jerusalem, ein Ereignis das die Juden mit dem Hanukka-Fest feiern. Die jüdische Unabhängigkeit in Jerusalem und manchen anderen Teilen Palästinas hielt aber nicht lange an.
Im Jahre 124 v.C. wurde Jerusalem von den Syrern belagert. Die Belagerung wurde erst aufgehoben, als die Juden Tribut zahlten.
Etwa 60 Jahre später eroberten die Römer Palästina und es wurde zu einer Provinz des römischen Reiches, die Judea genannt wurde. Zwischen 66 und 70 n.C. versuchten die Juden, die römische Herrschaft abzuschütteln, aber Jerusalem wurde von Titus zerstört. Zwischen 132 und 135 n.C. versuchten sie es ein zweites Mal, und diesmal wurden die meisten Juden die noch in Palästina lebten entweder getötet oder über das ganze römische Reich verteilt.
Um 135 n.C. baute Hadrian die Stadt Jerusalem wieder auf und nannte sie Aelia Capitolina. Von den sehr wenigen Juden die noch in Palästina lebten, durften aber keine in der Stadt wohnen.
Die jüdische Verbindung zu dieser Gegend hat also nur ein wenig mehr als sechs Hundert Jahre angehalten und endete vor etwa 2,000 Jahren.
Im Jahre 1846 fuhr "Sir" Moses Montefiore im Auftrag des "Lord" Rothschild nach Palästina um dort Informationen zu sammeln. Er berichtete, daß die jüdische Bevölkerung Palästinas zu dieser Zeit etwa 9,000 Menschen zählte, die vermutlich dort schon lange angesiedelt waren und als Palästinenser angesehen werden könnten.
Die Antwort auf diese Frage ist eindeutig "nein". In anderen Worten, sie waren auf keinen Fall alle von den Hebräern abstämmig.
Viele sind Nachkommen bekehrter Juden aus anderen Ländern in denen sie ansässig waren. In Palästina selber waren Bekehrungen zum Judentum äußerst selten.
Die meisten Juden in Rußland, Polen, Deutschland und in den baltischen Ländern (die gegen Ende des 19. Jahrhunderts den politischen Kern der Zionisten bildeten) waren Nachkommen der Kasaren, einem Tartarenvolk im südlichen Rußland, die sich zur Zeit Charlemagnes (um etwa 740 n.C.) zum Judentum bekehren ließen.
Die Kasaren waren mehr oder weniger ein Nomadenvolk von türkisch/finnischer Abstammung, die sich zwischen der Wolga und dem Don niederließen. Als das Reich der Kasaren im 13. Jahrhundert den Kampf gegen die Mongolen verlor, wurde seine Bevölkerung von zum Judentum bekehrten Kasaren nach Nordwesten vertrieben. Sie wurden die Stammväter der Ashkenasim. Von diesen Kasaren gab es viel mehr als von den hebräischen Juden die auf anderen Wegen und zu anderen Zeiten nach Europa gelangten. Die meisten ost-europäischen Juden sind also gar keine Semiten da die meisten west-europäischen Juden eigentlich aus Ost-Europa stammen, sind sie daher auch keine Semiten. Das heißt wiederum, daß Ihre Besetzung Palästinas schon aus diesem Grund unbegründet ist.
Es erklärt auch, warum die Juden soviel Wert auf den Begriff "anti-semitisch" legen, eher als auf "anti-jüdisch". Sie möchten daraus die Schlußfolgerung ableiten, daß alle Juden Semiten sind. Eigentlich kann aber der Begriff "anti-semitisch" nur dazu verwendet werden, die Aktivitäten der Juden gegen die Araber zu beschreiben, da diese ein wahres semitisches Volk sind und schon seit Jahrtausenden ununterbrochen im Nahen Osten leben.
Dies erklärt auch das Schwergewicht auf die Verwendung des Begriffes "antisemitisch" anstatt "anti-jüdisch". Es soll offensichtlich betont werden, dass die Juden Semiten sind. Der Begriff "antisemitisch"; wird aber nur korrekt verwendet, wenn er sich auf die Aktivitäten der Juden gegen die Araber bezieht, die ein echtes, semitisches Volk sind, das seit mehreren tausend Jahren ununterbrochen im Mittleren Osten gelebt hat.
Zweifel am genetischen Urspruch der Aschkenasim-Juden sind für Israel offensichtlich eine problematische Angelegenheit. Der Film "Borat" von Baron Cohen im Jahre 2007 behandelte die Frage mit Humor - Lachen ist immer eine gute Methode um aus einer heiklen Situation herauszukommen.
Am 9. Mai 2007 erschien der Artikel "Der Chasaren-Mythos und der neue Antisemitismus" von Steven Plaut auf der Website der "Jüdischen Presse". Der Autor versucht mit viel Aufwand und wenig Erfolg zu widerlegen, dass die Aschkenasim-Juden Nachkommen der Chasaren sind, eines türkischen Stammes der im südlichen Russland zwischen dem Schwarzen und dem Kaspischen Meer lebte und der geschlossen zur jüdischen Religion übertrat. Dies wird von Plaut mit folgenden Worten abgetan. Es handelte sich um eine archaische Volksgruppe, die in Zentralasien lebte und vor tausend Jahren verschwand. Es scheint ihm wohl politisch vorteilhaft, die Karaim-Juden zu ignorieren, die noch immer in diesem Gebiet leben und die auch zu den Nachfahren dieser Bekehrung gehören.
Das Buch Exodus legt fest, dass die männlichen Nachkommen von Aaron (dem Bruder von Moses) "für alle Zeiten" die Priesterschaft - die Kohanim - stellen sollten.
Im Jahre 1997 erfuhr die staunende Welt, dass diese alte Bibelgeschichte neue und sehr detaillierte, wissenschaftliche Unterstützung gefunden hatte, doch dass im Haplotyp von 42% der Leviten (Hilfspriester) der Aschkenasim ein Markergen gefunden wurde, das aus Zentralasien und nicht aus dem Mittleren Osten zu stammen schien. Wo kam das zentralasiatische Markergen her? Es scheint, dass die Chasaren-Juden ihre eigene, lokale Levitenklasse geschaffen hatten.
Es ist genauso zweifelhaft, den Mangel an semitischem Blut herunterzuspielen, zu behaupten, dass Juden keine Rassisten seien (erzählen Sie das den Palästinensern), und dass jeder echte Bekehrte willkommen ist. Warum gibt es dann in Israel eine zunehmende Unterscheidung zwischen Personen mit nur einem jüdischen Elternteil und den echten, vollblütigen Juden? Nicht-jüdische Frauen, die einen Juden heiraten wollen, müssen zum Judentum übertreten, damit die Kinder der Ehe als Juden akzeptiert werden. Warum werden die äthiopischen Juden beiseite geschoben? Ihre Bekehrung ist so alt, dass sie noch gar nichts über den Talmud wissen.
Der jüdische Anspruch auf Palästina ist nicht nur von jedem möglichen Betrachtungspunkt zweifelhaft er wäre sogar lachhaft, wenn er den legitimen Bewohnern dieses Landes nicht schon soviel Leid zugefügt hätte. Es wäre genauso gerechtfertigt (und genauso lächerlich) wenn die Nachfahren der Kelten, d.h. die Iren, Schotten und Waliser, mit all ihrer Habe in das Gebiet von La Tene und Hallstatt in Europa ziehen würden, von wo ihre Vorfahren ursprünglich herkamen.
Nachdem sachlich festgestellt wurde, daß der jüdische Anspruch auf Palästina auf fehlerhafter Information basiert, wie konnte es zur Gründung Israels kommen?
Dabei dürfen wir nicht vergessen, daß Großbritannien und die Vereinigten Staaten, beides führende politische Mächte, sich in den Händen der jüdischen Geldmächte befanden und dies not stets der Fall ist.
Im Fall von Großbritannien hatte sich diese Situation schon seit der Zeit Napoleons entwickelt, als jüdische Geldgeber vom Krieg profitierten. Zu Recht meinte damals Nathan Rothschild:
"Mir ist es egal welche Marionette auf dem Thron Englands sitzt und das Reich regiert, in dem die Sonne niemals untergeht. Der Mann der die Geldzufuhr Großbritanniens beherrscht, herrscht auch über das Reich, und die Geldzufuhr Großbritanniens beherrsche ich."
Am 20. Juni 1934 sagte Lloyd George, der britische Premierminister:
"Großbritannien ist der Sklave eines internationalen Finanzblocks."
Bald würde dies auch auf die Vereinigten Staaten Amerikas zutreffen.
Die Pläne für die Einrichtung der Zentralbank der Vereinigten Staaten (die weder bundesstaatlich war, noch über Geldmittel verfügte, sondern einfacher Privatbesitz war) wurden 1910 während einer geheimen Zusammenkunft einer Gruppe von Bankiers und Politiker auf der Jekyl-Insel in Georgia geschmiedet. Darunter zählte "Oberst" Edward Mandell House ("Oberst" war ein Ehrentitel der ihm vom Gouverneur von Texas, James S. Hogg, verliehen wurde).
Das Zentralbankgesetz wurde am 23. Dezember 1913 hastig verabschiedet, gerade bevor im Parlament die Weihnachtsferien begannen. Damit wurde die Macht, Banknoten zu drucken von der amerikanischen Regierung an eine private Gruppe Bankiers übertragen, von denen der Kongressabgeordnete Charles A. Lindberg Sr. (der Vater des berühmten Piloten) sagte:
"Dieses Gesetz ruft den größten Treuhandfonds auf Erden ins Leben. Wenn der Präsident dieses Gesetz unterschreibt, wird eine unsichtbare Geldregierung legalisiert, deren Existenz von der Geldkartelluntersuchung bewiesen wurde."
Präsident Woodrow Wilsons Aufstieg zur Macht erfolgte außergewöhnlich schnell. Im Jahre 1909 war er Rektor der Princeton-Universität. Vier Jahre später, als Protégé des "Oberst" House, war er Präsident der Vereinigten Staaten und Unterzeichner des Zentralbankgesetzes.
Schon 1916, nur drei Jahre später, bemerkte er:
"Ich bin ein unglücklicher Mann, denn ich habe unwissentlich mein Land ruiniert. Ein mächtiges Industrieland wird von seinem Kreditsystem beherrscht. Unser Kreditsystem, und damit der Wachstum unseres Landes und all unsere Aktivitäten, konzentrieren sich in den Händen weniger Menschen. Unsere Regierung ist eine der am schlechtesten geregelten und am meisten dominierten Regierungen der zivilisierten Welt. Es ist keine Regierung des freien Willens, der Überzeugung oder der Mehrheit, sonder eine Regierung durch den Willen und den Zwang einer kleinen Gruppe alles beherrschender Männer."
Der Kongressabgeordnete Louis T. McFadden, Vorsitzender des Bank- und Währungsausschußes, meinte 1920:
"Als das Zentralbankgesetz verabschiedet wurde, hat das Volk der Vereinigten Staaten nicht bemerkt, daß hier ein weltweites Banksystem geschaffen wurde, ein Superstaat der von internationalen Bankiers und Industriellen beherrscht wird, die sich zusammengetan haben um die Welt zu versklaven. Die Zentralbank hat zwar versucht, seine Macht zu verbergen, aber die Wahrheit ist, daß die Zentralbank die Regierung an sich gerissen hat. Sie beherrscht hier alles und hat auch völlige Kontrolle über unsere Auslandsbeziehungen. Sie kann Regierungen nach Belieben schaffen und vernichten."
Über die Weltwirtschaftskrise und die Akzeptanz der neuen Zentralbankregelungen sagte er:
"Das war kein Mißgeschick, sondern wurde vorsichtig geplant. Die internationalen Bankiers Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit bewirken, damit sie zu Herrschern über uns alle werden konnten.
In einem Brief an "Oberst" Edward M. House, schrieb Präsident Franklin Roosevelt 1933:
"Die Wahrheit ist, wie wir beide wissen, daß ein Finanzelement in den größeren Zentren sich die Regierung schon seit der Zeit Andrew Jacksons zu eigen gemacht hat."
Unter der Schirmherrschaft von Theodor Herzl und nach privaten Gesprächen mit "Lord" Rothschild wurde 1897 die Idee, eine Volksheimat für die Juden zu schaffen, zum ersten Mal besprochen.
Daß diese Idee nicht neu war, beweist der (obengenannte) Besuch den "Sir" Moses Montefiore 1846 Palästina abstattete.
Da der Anspruch der Juden auf Palästina ohne Grundlage war, und da in dieser Gegend zu dieser Zeit nur etwa 9,000 Juden lebten, war es nötig, die Anzahl der Juden in Palästina irgendwie zu vergrößern, um das Projekt lebensfähig zu machen. Schon in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts hatten sich einige Juden dort niedergelassen. Ihre Gemeinden wurden von "Sir" Moses Montefiore gegründet und von "Lord" Rothschild finanziert.
Da Palästina ein Teil des türkischen Reiches war, das am Rand des Zusammenbruchs stand, bot Herzl dem Sultan der Türkei, Abdul Hamid, ein Abkommen an: Wenn er die Einwanderung von Juden in Palästina dulden würde, würde die Weltorganisation der Zionisten die Auslandsschulden des türkischen Reiches übernehmen. Der Sultan antwortete: "Mein Volk hat um dieses Land gekämpft und es mit seinem Blut gedüngt. Sollen doch die Juden ihre Millionen behalten."
Herzl versuchte es danach erst mit dem Kaiser und danach mit dem Zaren, die beide gerne ihre jüdischen Einwohner losgeworden wären, da diese in ihren Ländern als Unruhestifter und Befürworter einer neuen Weltordnung gesehen wurden (d.h. eine internationale Weltmacht der Juden). Auch diese Versuche führten zu nichts.
Zwischen 1881 und 1915 verließen 3,000,000 Juden Rußland auf der Suche nach einem besseren Lebensstandard im westlichen Europa. (Man sollte dabei nicht vergessen, daß die Russische Revolution von 1919 im Wesentlichen von Juden inspiriert und intrigiert wurde.). Etwa die Hälfte dieser Juden wanderten später in die Vereinigten Staaten aus. Zwischen 1933 (als Hitler an die Macht kam) und 1936, als die Palästinenser sich gegen die britische Herrschaft auflehnten, verdoppelte sich die Anzahl der Juden in Palästina fast und wuchs von ein wenig über 200,000 auf 400,000 an.
Die Trumpfkarte sollte aber noch gespielt werden. Der sogenannte "Holocaust" wurde zum Propagandaruf der jüdisch-kontrollierten Presse und gab den Juden was sie brauchten Einwanderer ins spätere Israel. Dies geschah aber erst später, nach vielen Doppelspielen und Täuschungen.
Am 21. Oktober 1914, während des Ersten Weltkriegs und sechs Tage bevor Großbritannien den Türken den Krieg erklärte, erhielt Hussein, der Führer der Haschemiten, eine Botschaft von Lord Kitchener, dem britischen Staatssekretär. Darin versprach Großbritannien, das Ideal arabischer Unabhängigkeit zu unterstützen, wenn sich die Araber gegen die Türken auflehnen würden und an der Seite Großbritanniens und der Alliierten in den Krieg ziehen würde.
Hussein verlangte ein spezifische Verpflichtung zur völligen Unabhängigkeit der Araber. Um seine Position weiter zu stärken, stimmte er erst dem Jihad zu, den die Türken gegen Großbritannien und die Alliierten erklärt hatten.
Am 23. Mai 1915 nannten arabische Heeresführer die Bedingungen unter denen sie sich, unter der Führung Husseins, gegen ihre türkischen Herren auflehnen würden. Dieses Dokument steht als das Damaskus-Protokoll bekannt.
Darauf folgte eine längere Korrespondenz zwischen Hussein und General Sir Henry McMahon (ein Fraumaurer und britischer Hochkommissar in Ägypten. Fast ein Jahr später erst war Hussein zufrieden, daß er sich auf die Unterstützung Großbritanniens im Kampf um die Unabhängigkeit der Araber verlassen konnte.
In späteren Jahren behaupteten die Zionisten, mit britischer Unterstützung, daß diese Briefe - die Grundlage der britischen Verpflichtung zu arabischer Unabhängigkeit Palästina ausgeschlossen hätten, aber als die Briefe endlich veröffentlicht wurden, bewies dies, daß Palästina ein Teil des Unabhängigkeitsversprechens McMahons war.
Die Araber hielten ihr Versprechen, die Briten aber nicht.
Indem sie sich mit den Alliierten verbündeten, änderten die Araber das Machtgleichgewicht im Nahen Osten. Die Teilnahme der Araber am Krieg ermöglichte es den Briten, dem Versuch der Deutschen das Rote Meer und den Indischen Ozean zu blockieren, zu wiederstehen. Auch war ein wesentlicher Teil des türkischen Heeres damit beschäftigt, gegen die Araber zu kämpfen.
Zu dieser Zeit war der britische Außenminister Arthur James Balfour, dem man nachsagte, daß er anti-semitische Ansichten hatte und der sich deshalb für die Idee eines Zionistenstaates aussprach, da er meinte, daß dann weniger Juden nach Großbritannien auswandern würden.
Am 2. November 1917 kam die Unterstützung des zionistischen Bestrebens durch Großbritannien ans Licht, als der Außenminister ein kurzen Brief an "Baron" Lionel Rothschild richtete. Inzwischen war Herzl 1904 gestorben und der Führer der Zionisten zu dieser Zeit war Dr. Chaim Weizmann, der zusammen mit seinen Kollegen diesen Brief aufstellte, der von Balfour lediglich unterschrieben wurde. Der eigentliche Text dieser sogenannten "Balfour-Erklärung" lautete folgendermaßen:
"Sehr geehrter Lord Rothschild,namens der Regierung Seiner Majestät, ist es mir ein Vergnügen, Ihnen folgende Erklärung unserer Sympathie mit den Bestrebungen der jüdischen Zionisten zukommen zu lassen. Diese Erklärung wurde dem Kabinett vorgelegt und genehmigt.
Die Regierung seiner Majestät befürwortet die Gründung eines jüdischen Staates in Palästina und wird sich redlich bemühen, zur Erreichung dieses Zieles beizutragen. Es muß jedoch deutlich verstanden werden, daß dies keinen negativen Einfluß auf die Bürgerrechte und religiöse Freiheit der derzeitigen nicht-jüdischen Gemeinschaften in Palästina haben darf, sowie auf die Rechte und den politischen Status der Juden in anderen Ländern.
Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie diese Erklärung dem Zionistischen Bund mitteilen würden. Mit freundlichen Grüßen, Ihr Arthur James Balfour."
Es muß darauf hingewiesen werden, daß das Wort "Araber" in diesem bemerkenswerten Dokument gar nicht vorkam. Dies Weglassung war natürlich absichtlich.
Der Autor der Belfour Erklärung, Leopold Amery, war, nach Aussage von Professor Rubinstein, der an der Universität von Wales Moderne Geschichte unterrichtet, jüdisch. Amery trug als Assistenzsekretär des britischen Kriegskabinetts im Jahre 1917 auch zur Schaffung der jüdischen Legion bei. Die Legion war die erste jüdische Streitkraft seit der Römerzeit, und der Vorläufer der Israelische Streitkraft (ISF). Rubinsteins Nachforschungen ergaben, dass Amerys Mutter Elisabeth Joanna Saphir hieß, und dass die Familie in Pest lebte, was später zu Budapest wurde, und das erste jüdische Viertel der Stadt war. Er fand auch heraus, dass ihre Eltern beide jüdisch waren, und dass Amery seinen zweiten Vornamen von Moritz in Maurice änderte. So konnte er seine Identität verbergen.
Zu dieser Zeit (1917) bestand die Bevölkerung Palästinas zu 93 Prozent aus Arabern.
In der Tat hatten die britische Regierung überhaupt keine Macht über Palästina. Die sogenannte "Balfour-Erklärung" war also rechtlich ungültig.
Ein weiteres bemerkenswertes Merkmal dieses Briefes war die Art in der man die Realität der Situation in Palästina der Öffentlichkeit vorenthielt. Den jüdischen Politikern waren aber Gesetzmäßigkeit und moralische Rechte egal - sie wollten ein Dokument, daß es ihnen ermöglichen würde, ihren Anspruch auf Palästina gültig zu machen.
Nach seiner Erklärung, daß Großbritannien die Gründung eines Judenstaates in Palästina unterstützen werde, schickte Balfour dem beunruhigten Hussein folgende Botschaft: "Die Regierung Seiner Majestät bestätigt sein Versprechen der Unabhängigkeit der arabischen Länder."
In der Ausgabe des "American Zionist" vom Oktober 1953, meinte ein ehemaliger Vorsitzender des Zionistenbundes, Rabbi Emanuel Newman: "Da Großbritannien zu dieser Zeit Unterstützung brauchte, gab dies den Zionisten die Verhandlungsmacht die sie brauchten."
Am 1. April 1917, als Großbritannien wiederholt von deutschen Unterseebooten angegriffen wurde, erwägte die britische Flotte, ob sie sich ergeben sollte.
Die Alliierten hatten keine finanziellen Mittel mehr, die notwendigen Vorräte von Amerika zu kaufen, und ohne ein riesiges Darlehen hätte Großbritannien den Krieg nicht weiterführen können.
Für dieses Darlehen zahlt Großbritannien heute noch.
Vor dem Eintritt in den Krieg mußte sich Woodrow Wilson sicher sein, daß ihm riesige Mengen Finanz- und Wirtschaftsmittel zur Verfügung stehen würden. Der Mann an den er sich wendete, war Bernard Mannes Baruch.
Im Dezember 1917 war die Regierung der Vereinigten Staaten besonders darauf bedacht, völlige Kontrolle über jeden wichtigen Aspekt des Wirtschaftslebens zu erlangen. Im "Land der Freien" wurde jeder Widerstand gegen den Krieg mit Gewalt unterdrückt, erst durch das Spionagegesetz von 1917 und dann durch das noch strengere Volksverhetzungsgesetz von 1918.
An der Westfront war die Hauptwirkung einer Infusion von amerikanischen Bodenstreitkräften mit bis zu 1,200,000 Soldaten psychologisch.
Am 11. November 1918 wurde der Waffenstillstand angekündigt und im Januar 1919 trafen sich die Politiker der Alliierten in Paris zu den Friedensverhandlungen. Darunter zählten Präsident Wilson (mit seinem "Wärter", dem Oberst House), Paul Warburg, ein Partner der Firma Kuhn, Loeb and Co., und Bernard Mannes Baruch.
Im Jahre 1918 behauptete eine Zeitung (selbst damals war die Presse schon unter jüdischer Kontrolle), daß Präsident Wilson persönlich die Behauptung der Zionisten daß die Juden ein historisches Recht auf Palästina haben unterstütze, und daß der Präsident des weiteren der Überzeugung sei, daß die Alliierten mit Hilfe der amerikanischen Regierung den Grundstein einer jüdischen Nationengemeinschaft in Palästina legen sollten.
Am 16. April 1918 verkündete Präsident Wilson folgende Stellungnahme - ein Dokument das erst 55 Jahre später veröffentlicht wurde:
"Natürlich habe ich mich nicht so ausgedrückt, wie es in Anhang steht und habe diese Worte nie verwendet, habe aber im Wesentlichen das Gleiche gesagt, obwohl der Ausdruck "Grundstein einer jüdischen Nationengemeinschaft" über meine Idee zu dieser Zeit hinausging. Alles was ich damit meinte, war daß wir mit der Position der britischen Regierung in Sachen der Zukunft von Palästina einverstanden sind."
Der Friedensvertrag von Versailles wurde am 28. Juni 1919 unterschrieben, aber der Frieden mit den Türken mußte noch bis zum 24. Juli 1923 warten.
Die Art auf die der Reichtum des ottomanischen Reichs verteilt werden sollte, wurde am 19. Mai 1920 verkündet. Großbritannien erhielt die Macht über Palästina, mußte sich aber an die Bedingungen der Balfour-Vereinbarung halten.
In der Tat wurden die Einwohner Palästinas, die überwiegend arabischer Herkunft waren, völlig ignoriert.
In Großbritannien widersetzte sich das Oberhaus der Aufnahme der Balfour-Erklärung ins Mandat. In der Tat hatte weder die britische Regierung noch der Völkerbund die Macht, einen Entschluß über Palästina zu fassen.
Die Begründung Großbritanniens, seine Besetzung Palästinas nach dem Ersten Weltkrieg fortzusetzen, basierte auf einem Mandat des Völkerbundes. Dieses Mandat verlieh den Briten den Schein der Legalität, bestand aber bei näherer Betrachtung nicht die Prüfung einer Debatte im Oberhaus.
Somit wurde weder die Balfour-Erklärung noch das Mandat verabschiedet. Diese Strategie wurde niemals vom britischen Volk gebilligt, das völlig ahnungslos war, was in seinem Namen stattfinden sollte.
Am 11. August 1919 sagte Balfour selbst:
"In Palästina werden wir nicht einmal versuchen, die Wünsche der derzeitigen Einwohner des Landes in Acht zu nehmen. Die vier Weltmächte haben sich zum Zionismus bekannt, und dieser, ob er nun richtig oder falsch, gut oder schlecht ist, hat seine Wurzeln in einer uralten Tradition und basiert auf den derzeitigen Bedürfnissen und zukünftigen Hoffnungen die viel wichtiger sind als die Wünsche und Vorurteile der 700,000 Araber die jetzt in diesem historischen Land leben."
Da Großbritannien die Aussicht auf eine gewalttätige arabischen Erwiderung auf die Besetzung Palästinas und seinem Einfluß in der Gegend im Allgemeinen fürchtete, mußten die Briten sich mit den Haschemiten versöhnen, deren Anführer, Hussein, sie verraten hatten. Dazu wollten sie Husseins zwei Söhnen, Faisal und Abdullah, ein Geschenk machen.
Faisal sollte König von Irak werden, während Abdullah König über einen Teil Palästinas werden sollte, der jetzt als "Trans-Jordan" bekanntsteht.
Die Söhne waren damit zwar zufrieden, aber wegen des strategischen Einflußes Saudi Arabiens war der gute Wille Husseins trotzdem ein wichtiges Element. Der Mann der am wahrscheinlichsten Husseins Mitwirkung bewirken konnte, war T.H. Lawrence, der im Juli nach Jeddah reiste.
Hussein weigerte sich jedoch, den Vertrag zu unterschreiben, da von ihm verlangt wurde, das britische Mandat über Palästina zu akzeptieren und somit auch die Schaffung eines jüdischen Heimatlandes dort.
Am 3.Oktober 1924 abdizierte Hussein und ging auf Zypern ins Exil. Der anfängliche palästinensische Widerstand gegen das Mandat hieß, daß sie sich weigerten, mit den britischen Eroberern zusammen zu arbeiten, aber als Großbritannien einer wachsenden Anzahl Juden erlaubte, in Palästina einzureisen, führte dies zu Demonstrationen.
Die erste palästinensische Aufruhr gegen die britischen Eroberer fanden schon vor der Zeit des britischen Mandats statt. Sie wurden in den Jahren 1919 und 1920 von der Ankunft mehr als 10,000 jüdischer Immigranten aus Rußland ausgelöst.
Im Jahre 1929 führte dies zu dem ersten allgemeinen Ausdruck anti-jüdischer Gefühle unter den Palästinensern.
Es ist sicher, daß sich die Juden ohne die Gegenwart britischer Truppen niemals in Palästina hätten einnisten können. Allein hätten sie sich niemals dem palästinensischen Unmut widersetzen können.
Die zunehmende Einwanderung der Juden in Palästina überzeugte die Araber davon, daß sich Großbritannien heimlich zur Gründung eines jüdischen Staates verpflichtet hatte.
Ein allgemeiner Streik kündigte 1936 den palästinensischen Austand an. Großbritannien reagierte darauf mit der Zusammenstellung eines Königlichen Ausschußes. Danach erklärten die Briten den Palästinensern den Krieg.
Zu Anfang des Jahres 1939 war Neville Chamberlains Regierung völlig damit beschäftigt, Hitler zu besänftigen, und versuchte die Konfrontierung mit den Arabern zu beenden.
Als Erstes wurde bei der darauffolgenden Konferenz ein Ausschuß angestellt, der unter der Führung des Kanzlers Vincent Caldecot den Briefwechsel der in den Jahren 1915-1916 zwischen Hussein und McMahon stattgefunden hatte, überprüfen sollte. Entsetzt von der britischen Hinterhältigkeit, mußte Caldecot zugeben, daß die Araber offensichtlich ihren Standpunkt verteidigen konnten.
Als der Ausschuß seine Arbeit beendet hatte, berichtete er 1939, daß die Regierung Seiner Majestät nicht das Recht habe, über Palästina zu verfügen ohne die Wünsche der Einwohner Palästinas in Betracht zu ziehen.
Sechs Wochen später, am 17. Mai 1939, veröffentlichte der Kolonialsekretär Malcolm MacDonald eine Gesetzesvorlage über die neue Politik Großbritanniens gegenüber Palästina, eine Politik welche die Zionisten zum Wortbruch durch die Briten erklärten.
Die Gesetzesvorlage erklärte:
"Die Regierung Seiner Majestät erklärt eindeutig, daß es nicht Teil ihrer Strategie sei, aus Palästina einen jüdischen Staat zu machen."
Die Juden lehnten die Gesetzesvorlage ab und bezichtigten Großbritannien des Verrats, obwohl es wohl viele gab die mit Genugtuung bemerkten, daß bei der Parlamentsabstimmung über die Gesetzesvorlage Churchill einer der wenigen war, die dagegen stimmten.
Als Zugeständnis an die Zionisten erklärte die Gesetzesvorlage, daß Großbritannien es weiteren 25,000 Juden erlauben würde, in den nächsten fünf Jahren nach Palästina auszuwandern.
Im Jahre 1941 war Amerika noch neutral, aber die Zionisten setzten Präsident Roosevelts Regierung unter Druck, die Pläne der Zionisten in Palästina zu unterstützen.
Seit 1922 gab es zwischen den Demokraten und Republikaner in Amerika einen Konkurrenzkampf. Jede der Parteien wollte den Zionisten als Gegenleistung für ihre Stimmen und Wahlkampfunterstützung am meisten versprechen.
Kurz nach dem Entschluß der Amerikaner in den Krieg einzutreten, einigte sich Roosevelt im Prinzip mit Churchill, daß man die steigende Wut der Araber besänftigen müsse. Nach langen Besprechungen in London und Washington, wurde ein gemeinsamer britisch-amerikanischer Text verfaßt zur Veröffentlichung verfaßt. Den Araber und Juden wurde versprochen, daß alle Lösungen des palästinensischen Problems bis Kriegsende warten müßten und daß keine Entscheidungen über die Zukunft Palästinas ohne vorherige Anhörung beider Parteien getroffen werden sollten.
Da aber Roosevelt daheim seine jüdischen Wähler nicht verstimmen wollte, wurde diese Erklärung zurückgehalten.
Im Jahre 1942 fand die erste Konferenz der amerikanischen Zionisten-Bewegung in New York statt. Dabei wurde folgendes Programm verabschiedet:
"1. Jüdische Einwanderung in Palästina sollte gefördert werden.2. Das Jüdische Amt sollte mit der Kontrolle dieser Einwanderung beauftragt werden und die nötige Unterstützung erhalten, das Land aufzubauen und unbesetztes oder unbebautes Land zu entwickeln.
3. Ganz Palästina sollte als jüdische Nationengemeinschaft in die Struktur einer neuen demokratischen Welt integriert werden."
Im Dezember 1942 versuchten die amerikanischen Zionisten zum ersten Mal, Roosevelt nach ihrer Pfeife tanzen zu lassen. Eine gemeinsame Erklärung wurde von 63 Senatoren und 181 Mitgliedern des Abgeordnetenhauses unterschrieben. Der Präsident wurde gebeten, sich für die Wiedereinrichtung eines jüdischen Heimatlandes einzusetzen. Stattdessen schickte Roosevelt einen speziellen Abgesandten nach Saudi Arabien, um mit Ibn Saud zu verhandeln. Dieser Mann war Oberst Harold B. Hoskins.
Präsident Roosevelt beteiligte sich an der Hoskin-Mission indem er vorschlug, Ibn Saud zu bitten, sich mit Weizmann zu treffen. Ibn Saud lehnte dies ab. Er berichtete Hoskins, daß Weizmann ihn während des ersten Kriegsjahres beleidigt hätte als er versucht hatte, Ibn Saud mit zwanzig Millionen englischen Pfund zu bestechen. Weizmann hatte damals gesagt, daß diese Summe von Präsident Roosevelt persönlich garantiert werde. Roosevelt war wütend über diese Anspielung aber möglicherweise war dies nicht die ganze Wahrheit.
Zu diesem Zeitpunkt waren die amerikanischen Zionisten nicht sonderlich beunruhigt durch Roosevelts Weigerung, sich zu ihrer Sache zu verpflichten.
Im Jahr 1944 sollten die Wahlen stattfinden und die Zionisten wußten, daß die Politiker und die Parteien während des Wahlkampfs besonders verwundbar sein würden. Zu dieser Zeit zeigte die offizielle Statistik, daß die Juden in Amerika etwa 3 Prozent der Bevölkerung ausmachten, aber fast fünfzig Prozent zu den Wahlkampfsmittel beitrugen.
Um den Wahlkampf unter Druck zu setzen, arrangierten die Zionisten die Vorlegung des Wright Compton-Beschlußes im Unterhaus. Demnach sollten alle Einschränkungen jüdischer Einwanderung in Palästina wegfallen und dort eine jüdischer Nationengemeinschaft gegründet werden.
Das auswärtige Amt war über diesen Beschluß entsetzt und wollte Roosevelt dazu bringen, die gemeinsame britisch-amerikanische Erklärung doch noch zu veröffentlichen. Bevor dies aber geschehen konnte, empfing Roosevelt Besuch von zwei Mitgliedern der jüdischen Gemeinschaft, Rabbi Stephen Wise und Rabbi Abba Hillel Silver.
Die beiden Rabbis erklärten nach dieser Besprechung der wartenden Presse und somit der Welt, daß der Präsident seine Unterstützung der Zionisten bestätigt habe. In anderen Worten, Präsident Roosevelt habe sich für einen jüdischen Staat ausgesprochen.
Der Gouverneur von New York, Dewey, war ein politischer Gegner Roosevelts und wurde von Rabbi Silver unter Druck gesetzt. Er bestätigte daraufhin, daß die geplante Nationengemeinschaft eine jüdische sein sollte. Obwohl die amerikanischen Wähler zumeist nichts über das palästinensische Problem wußten, hatten sie nun die Wahl zwischen Zionismus und Zionismus.
Im vorigen Jahr hatte sich die britische Labour-Partei, die von Zionisten beherrscht wurde und nach Churchill die Macht übernahm, dafür eingesetzt, alle Araber aus Palästina wegzuschaffen. Während der Jalta-Konferenz hatten Churchill, Stalin und Roosevelt sich über die Gründung der Vereinten Nationen geeinigt, und ihre Charta trat am 24. Oktober 1945 in Kraft.
Roosevelt wußte so gut wie alle Anderen, daß eine Lösung des Problems durch die Vereinten Nationen, die zu dieser Zeit den Willen der internationalen Gemeinschaft verkörperte, nicht mit den Wünschen der Juden übereinstimmen würde, wenn überhaupt eine freie Abstimmung stattfinden könnte.
Auf dem Rückweg von Jalta, besuchte Präsident Roosevelt Ibn Saud und bestätigte ihm, daß keine Entscheidungen ohne Rücksprache mit Juden und Arabern getroffen werden sollten. Als er aber nach diesem Besuch in Washington eintraf, wies er Rabbi Wise an zu sagen, daß der Präsident nach wie vor für uneingeschränkte jüdische Einwanderung in Palästina und die Gründung eines jüdischen Staates dort seit.
Am 10. März erhielt Präsident Roosevelt Briefe von König Ibn Saud und anderen führenden Arabern in denen der Standpunkt der Araber verteidigt wurde.
In seinen Antworten an Ibn Saud und die Anderen, wiederholte Roosevelt schriftlich mehr oder weniger was er dem Saudi-Monarchen schon mündlich bestätigt hatte - daß es keine Entscheidung der palästinensischen Lage geben könne, ohne zuerst mit Arabern und Juden zu verhandelt, und daß er keine Schritte einleiten würde, die von den Arabern als feindlich interpretiert werden könnten.
Seine Briefe trugen das Datum des 5. Aprils 1945. Sie wurden aber erst am 10. April abgeschickt. Zwei Tage später war Roosevelt tot.
Wie ist Präsident Roosevelts Doppelspiel zu verstehen?
Ging es damals um Geldmittel für den Wahlkampf und um Stimmen, oder ging es um etwas Anderes?
1939 hatten die Zionisten in Palästina genug Fuß gefaßt und in Amerika mit ihrer Propagandamaschine genug Einfluß gewonnen um das Ereignis, das später Nazi-Holocaust genannt wurde, voll zu nutzen.
Es gehört zum Kern des zionistischen Mythos um die Geschehnisse nach der Machtergreifung Hitlers, zu behaupten, daß die Zionisten in Palästina nur getan haben was sie tun mußten, daß sie keine andere Wahl hatten, da die Welt sich weigerte, den europäischen Juden die vor dem Naziterror flohen, eine Zufluchtsstätte zu bieten. Das kommt der Wahrheit nicht nahe.
Die Wahrheit ist, daß es ehrliches Bemühen gab, die Juden zu retten und ihnen Zuflucht in Ländern außerhalb Palästinas zu geben, daß diese Versuche jedoch hintertrieben, ja sogar sabotiert wurden. Der Grund dafür ist kein Geheimnis. Die Zionisten sahen den "Holocaust" als ein Ereignis das Ihnen die Anzahl jüdischer Immigranten zuführen würde, die sie für den Aufbau und Unterhalt ihres jüdischen Staates brauchten.
Von größter Wichtigkeit ist die Aussage von Ben Gurion in 1938, eine Warnung an seine Führungskollegen vor etwas das sie nicht zulassen durften:
"Wenn wir es erlauben, daß das Flüchtlingsproblem und das Palästina-Problem getrennt werden, riskieren wir die Existenz des Zionismus."
In anderen Worten, er wollte unter keinen Umständen, daß die Juden irgendwo anders hingehen als nach Palästina.
Der Chefarchitekt des ersten Planes zur Rettung von Europas vertriebenen Juden war der amerikanische Präsident Roosevelt. Er war von 1933 bis 1945 im Amt und starb während seiner vierten Amtsperiode an einem Gehirnschlag.
Sein bevorzugter Plan war ein großzügiges, weltweites, politisches Asyl. Er schickte seinen Freund und Vertrauten Morris Ernst, einen Rechtsanwalt aus New York, nach London um herauszufinden ob Großbritannien bereit war, 100 000 oder sogar 200 000 vertriebene europäische Juden aufzunehmen.
Ernst setzte sich mit seinen jüdischen Freunden in Verbindung und versuchte Unterstützung für ein weltweites Rettungsprogramm zu finden. Er beschrieb in seinem Buch die Antwort die er bekam:
"Ich wurde aus den Wohnzimmern meiner Freunde hinausgeworfen. Sie sagten mir unverblümt: Morris, das ist Verrat. Du untergräbst die zionistische Bewegung."
Er sagte des weiteren, daß er überall eine tiefe, echte, nahezu fanatische, emotionale Hingabe zur Förderung der zionistischen Bewegung fand, und dies "bei Männern die sich wenig um menschliches Leben kümmerten, solange es nicht ihr eigenes war."
Die wichtigste Vereinbarung der Zionisten mit den Nazis war das wohlbekannte Transferabkommen. Die deutschen Zionisten erhielten die Erlaubnis, Geld und Menschen nach Palästina zu schicken, sowie Schutz für bestimmte jüdische Besitztümer in Deutschland. Im Gegenzug erklärten sie sich bereit, nicht am internationalen Boykott der Ausfuhren von Nazideutschland teilzunehmen und diesen Boykott abzulehnen. Es war Teil des Abkommens, daß die Zionisten gegen die Nazis keinen Widerstand leisten.
Im Januar 1939 traf Abraham Stern (später als Yitzhak Shamir bekannt), der Führer einer jüdischen Terroristengruppe, der Stern-Bande, zwei wichtige Nazis. Einer davon war Otto von Henting, der als "Zionistenfreund" gesehen wurde, weil er es vorzog, Juden für Geld nach Palästina zu schicken.
Das Ergebnis dieser Verhandlungen war nichts weniger als ein Vorschlag für eine Allianz zwischen der Stern-Bande und Hitlers Drittem Reich. Das Dokument mit Shamirs Vorschlägen wurde in den Akten der Deutschen Botschaft in Ankara gefunden und trug das Datum 11. Januar 1941. In diesem Text stand unter anderem:
"...als Ergebnis dieser Überlegungen bietet die NMO in Palästina an, auf deutsche Seite am Krieg teilzunehmen, solange die nationalen Bestrebungen der Israelischen Freiheitsbewegung durch das Dritte Reich anerkannt werden...Die indirekte Beteiligung der Israelischen Freiheitsbewegung an der Neuen Ordnung in Europa, bereits in der Vorbereitungsphase, ist mit einer positiven Lösung für das europäische Judenproblem verbunden, die im Einklang mit den oben erwähnten nationalen Bestrebungen des jüdischen Volkes ist. Dies würde zu einer beachtlichen Stärkung der moralischen Basis der Neuen Ordnung in den Augen der gesamten Menschheit führen."
Später sagte Enzo Sereni auf einer Zionistenkonferenz:
"Wir haben keinen Grund uns dafür zu schämen, daß wir die Verfolgung der Juden in Deutschland für den Aufbau von Palästina nutzen."
1945 war Präsident Truman noch nicht unterwürfig genug um die Idee eines jüdischen Staates zu unterstützen, aber unter Druck war er schließlich bereit, Großbritannien zu ermuntern, eine Lösung für die jüdischen Flüchtlinge zu finden - für die europäischen Juden, die den "Holocaust" überlebt hatten.
Zu dieser Zeit zeigten die offiziellen Zahlen für vertriebene Personen, d.h. für jene die von Hitler zu Flüchtlingen gemacht wurden, daß diese Flüchtlinge aus vielen Ländern stammten, hauptsächlich aus Österreich, Deutschland, Ungarn, Rumänien und den baltischen Ländern. Die Zahlen für die drei Hauptgruppen in Flüchtlingslagern waren: 226 000 Juden, 100 000 Protestanten, 500 000 Katholiken.
Am 29. Oktober beantwortete Attlee die Forderung Trumans nach 100 000 Einwanderungsvisa mit einem Memorandum des Britischen Botschafters in Washington, Lord Halifax, an den Außenminister Byrne. Das Memorandum forderte die dringende Einrichtung einer anglo-amerikanischen Untersuchungskommission zur Frage der jüdischen Einwanderung. Es wurde vorgeschlagen, daß die Kommission auch die Möglichkeit jüdischer Einwanderung in Länder außer Palästina untersuchen sollte.
Halifax erwähnte weiters die britische Ansicht, daß eine direkte Befragung der jüdischen Flüchtlinge wohl zeigen würde, daß die meisten es bevorzugten, nicht nach Palästina zu gehen, sondern in ihre ursprünglichen Heimatländer zurückzukehren oder ein neues Leben in Amerika anzufangen.
Eine solche Lösung des jüdischen Flüchtlingsproblems hätte die stärkste Waffe des Zionismus zerstört, die politische und emotionelle Erpressung mit dem Nazi-"Holocaust". Sie hätte wenigstens zur Folge gehabt, daß die Juden nicht mehr den Einfluß gehabt hätten, die amerikanische Außenpolitik im Nahen Osten zu bestimmen.
Halifax erwähnte gegenüber Byrnes auch, daß die Zionisten alle Möglichkeiten ausschöpften um Juden daran zu hindern, Palästina zu verlassen und nach Europa zurückzukehren.
Am 22. September 1945 tat Präsident Truman einen bedeutenden Schritt. Er wies alle zuständigen Bundesämter an, die volle Einwanderung in die Vereinigten Staaten unter den geltenden Quotengesetzen in jeder möglichen Weise zu beschleunigen. Da diese Quoten während des Krieges nicht genutzt worden waren, konnten bis zu 40 000 Flüchtlinge Visa für die Vereinigten Staaten erhalten und als amerikanische Bürger ein neues Leben beginnen. Das waren nahezu zweimal die Anzahl der jüdischen Flüchtlinge in den Lagern in befreiten Europa.
Diese Lösung des Flüchtlingsproblems, wäre sie realisiert worden, hätte ganz sicherlich die stärkste Waffe des Zionismus zerstört.
Die sechs britischen und sechs amerikanischen Mitglieder der anglo-amerikanischen Untersuchungskommission für Palästina begannen ihre Arbeit Anfang Januar 1946. Eine der zehn Empfehlungen der Kommission war die sofortige Ausstellung von 100 000 Einreisevisa nach Palästina, eine andere Empfehlung lehnte einen jüdischen Staat ab.
Das war weniger als die Araber gewollt hatten, nicht nur wegen der extra 100 000 Einwanderer. Die Kommission sagte auch "Nein" zu einem arabischen Staat.
Aber jede denkbare Interpretation des Berichtes enthielt auch ein klares "Nein" zum Project der Zionisten. Präsident Truman fürchtete sich zu sagen, daß ein jüdischer Staat nicht in Frage kam. In Panik versuchten die britischen und amerikanischen Diplomaten einen alternativen Plan zusammenzustellen, der später als Morrions/Grady-Plan vorgelegt wurde. Herbert Morrison war der Führer der britischen Labour Party. Henry F. Grady war von Präsident Truman zu seinem Spezialkomitee für Palästina berufen worden.
Der Plan empfahl einen palästinensischen Bundesstaat mit getrennten arabischen und jüdischen Provinzen, und, falls die Araber dies nicht zulassen würden, einen arabischen Staat.
Auch dieser Plan verwarf die Idee eines jüdischen Staates.
Rabbi Silver gestand ein, daß der Zionismus wohl am Ende wäre, wenn der US-Kongreß Gesetze verabschieden würde, die es jüdischen Flüchtlingen aus Europa ermöglichten, in die USA einzuwandern. Die Mehrzahl der Amerikaner, die nach den Berichten von Ausrottung und Leiden der Juden den Zionismus bisher aus emotionalen Gründen unterstützt hatten, hätten dann das Flüchtlingsproblem als erledigt ansehen. Er sagte des weiteren, daß, falls diese Gesetze zur Lösung des Flüchtlingsproblems im Kongreß vorgelegt würden, die Zionisten all ihren Einfluß anwenden müßten um sicherzustellen, daß diese Gesetze nicht angenommen würden.
Die Zionisten sagten kein Wort zur Unterstützung der europäischen Juden, für welche diese Visa benötigt wurden. Die Wahrheit ist, daß die Zionisten die jüdischen Flüchtlinge im befreiten Europa nur als nützliches Rohmaterial für die Schaffung eines jüdischen Staates in Palästina sahen.
Den Briten in Palästina war es nicht möglich, den zunehmend gewalttätigen Zusammenstoß zwischen Arabern und Juden aufzuhalten. In Europa hatten die Zionisten eine gut organisierte Bahnverbindung nach Palästina hergestellt. Juden von überall in Europa wurden zu Häfen im Mittelmeer transportiert. Von dort wurden sie auf verschiedene Schiffe verfrachtet und unter entsetzlichen Bedingungen nach Palästina verschifft.
Die Strategie zu dieser Zeit war es, die Briten dazu herauszufordern, illegale jüdische Immigranten auf hoher See anzuhalten oder, wenn diese es bis nach Palästina schafften, die Juden an Bord am Betreten des Heiligen Landes zu hindern.
Die Zionisten brachten Großbritannien in bezug auf illegale Einwanderung in eine unangenehme Lage. Die Zionisten wußten, daß die unglaublich eindrucksvolle Dokumentation in Wort und Bild vom Zusammenstoß mit bewaffneten, britischen Truppen welche die Schiffe der Einwanderer abwiesen, ihre Wirkung auf die meisten Amerikaner nicht verfehlen würde. Die Amerikaner sahen den Kampf in Palästina als nichts anderes als einen gewaltigen, heroischen Versuch der Überlebenden von Hitlers Gaskammern, ihre alte Heimat zurückzugewinnen. Die Tatsache, daß die jüdischen Flüchtlinge von Menschen abstammten, die den jüdischen Glauben lange nach dem Fall des Königreiches von Israel angenommen hatten, und welche keinerlei Anspruch auf Palästina hatten, war den Amerikanern nicht bekannt.
Zu dieser Zeit entschied Großbritannien, daß die Last der Verantwortung für die Zukunft Palästinas zu groß sei, allein getragen zu werden, und legte das Problem, was mit dem Heiligen Land geschehen sollte in den Schoß der Vereinten Nationen.
Zur Zeit als Großbritannien noch die größte Macht der Welt war, hatte es den Zionisten alles gegeben was sie wollten: Anerkennung, und dadurch eine Art von zweifelhafter Legitimität.
Vierzig Jahre später, als das britische Reich im Zerfall war, zeigten die Zionisten, daß sie keine andere Macht der Welt brauchten, und daß sie in der Lage waren, sich zu nehmen was sie wollten, im Konflikt mit internationalem Gesetz und gegen den Willen der organisierten, internationalen Gemeinschaft.
Falls die Regierung in London den britischen Truppen befohlen hätte, die entsprechenden Maßnahmen zu treffen um die aktiven Terroristennetze zu zerschlagen, hätte es eine Woge von Protesten in Amerika gegeben. Diese hätte Präsident Truman dazu veranlaßt, Großbritannien zu zwingen, diese Maßnahmen zu stoppen. Er hatte die Mittel, Gehorsam zu erzwingen.
Als Folge des Zweiten Weltkrieges war Großbritannien nahezu bankrott und war gegenüber Amerika verschuldet. Um den Wiederaufbau Großbritanniens voranzutreiben, brauchte es weitere finanzielle Hilfe von Amerika. Diese wurden in Form von Großbritanniens Anteil an den 17 Milliarden Dollar des von Amerika finanzierten Programmes zum Europäischen Wiederaufbau erwartet. Dieses Programm wurde später als der Marshall-Plan bekannt.
Nachdem der Wille Großbritanniens zum Handeln in Palästina gebrochen war, war der zweite Schritt die Vertreibung der Araber.
Als Hussein am 3. Oktober 1924 abdizierte und auf Zypern ins Exil ging, löste dies palästinensischen Widerstand gegen das Mandat aus, d.h. sie weigerten sich, mit den britischen Eroberern zusammen zu arbeiten, aber als Großbritannien einer wachsenden Anzahl Juden erlaubte, in Palästina einzureisen, führte dies zu Demonstrationen.
Die erste palästinensische Aufruhr gegen die britischen Eroberer fanden schon vor der Zeit des britischen Mandats statt. Sie wurden in den Jahren 1919 und 1920 von der Ankunft mehr als 10,000 jüdischer Immigranten aus Rußland ausgelöst.
Im Jahre 1929 führte dies zu dem ersten allgemeinen Ausdruck anti-jüdischer Gefühle unter den Palästinensern. Es ist sicher, daß sich die Juden ohne die Gegenwart britischer Truppen niemals in Palästina hätten einnisten können. Allein hätten sie sich niemals dem palästinensischen Unmut widersetzen können.
Als Großbritannien das palästinensische Problem den neu gegründeten Vereinten Nationen übergab, gab es im Heiligen Land schon zwei jüdische Terrororganisationen, die NMO und der Stern-Gang, geführt von Yitzhak Shamir, der sich auf Attentate spezialisierte.
In den darauffolgenden Jahren wollten die Zionisten niemals zugeben, daß der Stern-Gang mit Deutschland und Mussolinis Faschisten zusammenarbeitete, und sie schafften es, die Wahrheit über diese Episode zu unterdrücken. Nicht-Juden die versuchten, an die Wahrheit zu kommen, wurden als "anti-semitisch" bezeichnet.
Die Welt wurde sich erst des zionistischen Terrors bewußt, als Lord Moyne, der Minister Großbritanniens im Nahen Osten, am 6. November 1944 in Kairo ermordet wurde.
Am 9. April 1948, wurden bei Deir Yassin 254 Palästinenser, darunter Frauen, Kinder und alte Männer, von den Juden massakriert. Dies sollte unter den Palästinensern Angst auslösen. Am 29. November des vorigen Jahres, 1947, hatte die Generalversammlung der Vereinten Nationen nach einer manipulierten Abstimmung beschlossen, Palästina aufzuteilen. Die ursprüngliche Idee war, einen arabischen und einen jüdischen Staat zu schaffen, die mit dem Ablauf des britischen Mandates um Mitternacht am 15. Mai 1948 zustande kommen sollten.
Die Vereinten Nationen konnten diese Aufteilung nicht durchführen und die Entscheidung wurde damit hinfällig. Folglich gab es immer noch keine Antwort auf die palästinensische Frage. Das aber störte die Juden in Palästina wenig. Sie beschlossen, am 15. Mai einseitig einen unabhängigen Staat zu erklären. In anderen Worten, sie wollten fortfahren als ob der Aufteilungsplan nicht hinfällig geworden wäre.
Durch die legale und illegale jüdische Einwanderung waren im April 1948 fast zwei Drittel der Einwohner der Jerusalem-Gegend Juden. Nach der Balfour-Erklärung wollten die Zionisten die Anzahl der Juden in Jerusalem erhöhen. Ben Gurion wollte nach der Erklärung eines jüdischen Staates so bald wie möglich die Macht über ganz Jerusalem an sich reißen um der Welt mitzuteilen, daß es "unnütz sei, das Thema Jerusalem zu diskutieren, da wir Juden es jetzt gänzlich unter Kontrolle haben."
Um diesem "fait accompli" der Zionisten entgegenzuwirken, hatten sich die palästinensischen Widerstandskämpfer unter Abdul Khadir Husseini in der Nähe Jerusalems aufgehalten. Im Dezember 1947, nach der manipulierten Abstimmung der Vereinten Nationen über die Zukunft Palästinas, hatte die Nachricht von Abdul Khadirs Rückkehr in sein Heimatland Palästina die lokale Bevölkerung inspiriert. Sie glaubten jetzt das erste Mal seit fast einem Jahrzehnt daran, daß ihr Fall nicht hoffnungslos war.
Abdul Khadir war heimlich zurückgekehrt, da ihn die Briten verbannt hatten. Da auch sein Cousin Haj Amin Husseini, der Mufti und Vorsitzender des arabischen Hochkomitees, im Exil lebte, wollte Abdul Khadir den Briten Widerstand leisten. Er hatte die Gedanken der Juden erfaßt und den Arabischen Bund gewarnt, daß Kastel das erste Ziel der Juden bei der Eroberung Jerusalems darstellen würde.
Er glaubte, daß die arabischen Staaten mit Hilfe des Arabischen Bundes die Palästinenser mit Waffen hätten versorgen sollen um es ihnen somit zu ermöglichen, den Kampf gegen die Juden aufzunehmen ihnen keine Übermacht in Palästina zu geben. Der Arabische Bund war aber nicht gewillt, die Palästinenser zu wappnen und alle Hoffnung auf palästinensische Selbstbestimmung mußte aufgegeben werden als Abdul Khadir in Kastel getötet wurde. Obwohl Großbritannien vom Arabischen Bund verlangte, daß er die arabischen Staaten soweit vereinigen sollte, daß sie die palästinensischen Widerstandskämpfer davon abhalten könnten, einen erheblichen Einfluß auf eine besonders gefährlich Situation zu haben, stimmte dies nicht mit der allgemeinen Stimmung in den arabischen Ländern überein.
Der Grund für das Beharren der Briten auf der Neutralität des Arabischen Bundes waren Haj Husseinis Beziehungen zu Hitler, besonders weil sein Cousin Abdul Khadir und einige seiner Offiziere in Deutschland eine Militärausbildung absolviert hatten.
Hinter geschlossenen Türen war dies das britische Argument: da der Zionismus sich besonders in den Vereinigten Staaten großzügiger Unterstützung erfreute - schon wegen der Massenvernichtung der Juden durch die Nazis - würden dort die Araber in Palästina wenig Beistand finden, da sie unter der Führung von Hitlers Kollaborateuren standen.
Dieses Argument wurde vom Arabischen Bund akzeptiert, besonders weil die Araber zu dieser Zeit den guten Willen und die Unterstützung Großbritanniens dringend brauchten.
Die Zionisten wendeten sich als Erste dem Terrorismus zu.
Abdul Khadir war es wichtig, daß nur die Zionisten als Terroristen angesehen werden sollten. Er wollte, daß seine Palästinenser konventionell und ehrlich um ihr Heimatland und ihre Rechte kämpfen sollten. Erst nach einer Welle zionistischer Bombenattentate befahl Abdul Khadir, daß sich die Palästinenser auf gleiche Weise wehren sollten.
Nachdem Großbritannien das Problem Palästina den Vereinten Nationen übergeben hatte, gab es zusätzlich zum zionistischem Terror im Heiligen Land auch noch eine zionistische Kampagne von Einschüchterungen und Drohungen, die darauf ausgerichtet war, die Welt den jüdischen Wünschen zu unterwerfen.
Am 29. April 1947 wurde die Generalversammlung der UNO einberufen um das Schicksal von Palästina zu erwägen. Während die Truman-Regierung auf die Empfehlungen der UNO wartete, enthielt sich der Präsident jeder Stellungnahme.
Am 3. September wurden der Generalversammlung zwei Empfehlungen vorgelegt. Die erste, der Mehrheitsplan, schlug die Beendigung des Mandates für und der Teilung von Palästina vor. Es sollte einen jüdischen und einen arabischen Staat geben, zwischen denen eine Wirtschaftsunion bestehen sollte. Jerusalem würde eine internationale, von der UNO verwaltete Stadt werden.
Die zweite Empfehlung, der Minderheitsplan, der von Indien, Jugoslawien und Iran vorgeschlagen wurden, sah auch eine Beendigung des Mandates vor, war aber gegen die Teilung. Er schlug ein vereinigtes Palästina vor, sowie die Schaffung eines arabischen und jüdischen Staates in einer föderativen Struktur mit Jerusalem als Hauptstadt. Dies war eigentlich eine Rückzugsposition der arabischen Führer, die wußten, daß sie den Tatsachen ins Auge sehen müßten.
Großbritannien gab zu, daß der Teilungsplan nicht unparteiisch erstellt worden war. Dies war eine diplomatische Art zu sagen, daß der jüdische Einfluß auf die Mehrheit der Mitglieder des Spezialkomitees ausreichend war, die Juden in der Empfehlung auf Kosten der Araber zu bevorzugen.
Der Teilungsplan schlug vor, 56.4 Prozent von Palästina für einen jüdischen Staat zu verwenden, für Menschen die erst vor kurzem als fremde Einwanderer eingereist waren, die nur 33 Prozent der gesamten Bevölkerung stellten und denen nur 5.67 Prozent des Grundstücksbesitzes gehörten. Die Araber waren nicht nur die überwiegende Mehrheit in den ihnen zugewiesenen Gebieten, sondern hatten auch eine Beinahe-Mehrheit in den Juden zugewiesenen Gebieten.
Das Gebiet, das dem jüdischen Staat zugewiesen wurde, war zehn mal größer als der Grundbesitz der Juden und schloß den Großteil der wertvollen Küstenbereiche und anderer fruchtbarer Gebiete ein, während den Palästinensern hauptsächlich bergige und unfruchtbare Regionen blieben. Die Empfehlung war eine grobe Ungerechtigkeit.
Es war offensichtlich, daß das Prinzip der Selbstbestimmung, jenes noble Ideal dem sich die sogenannten demokratischen Länder des Westens angeblich verschrieben hatten, völlig vernachlässigt werden würde, falls die Teilung angenommen und ausgeführt würde.
Die Araber lehnten die Teilung mit der Begründung ab, daß sie ihre Rechte verletze. Die Vereinten Nationen handelted jedoch genauso wie zuvor Großbritannien, das mit der Balfour-Deklaration etwas vergab das es nicht besaß. Die Vereinten Nationen stellten sich damit über das internationale Recht.
Die Juden waren mit der Teilung nicht zufrieden, nahmen sie aber trotzdem an. Dies hatte den einfachen Grund, daß die Araber, die 100 Prozent des Rechts auf ihrer Seite hatten, in der jüdischen Propaganda als Gegner des Kompromisses dastehen würden, falls sie die Teilung nicht annahmen.
Der zweite Grund war, daß eine Zustimmung der Vereinten Nationen zur Teilungsempfehlung dem jüdischen Staat eine Art Geburtsurkunde geben würde, und damit den Anschein der Legitimität. Ben Gurion wußte zweifellos, daß die UN-Entscheidung dem jüdischen Staat keine Legitimität gab, aber wer erst einmal im Besitz ist, braucht sich um das Recht weniger zu kümmern.
Ehe der Minderheitsplan für ein vereinigtes Palästina im Mülleimer landete, und nur noch die Teilungsempfehlung zur Abstimmung in der Generalversammlung vorgelegt wurde, drückte der Außenminister von Saudi-Arabien, Prinz Faisal, den Wunsch aus, den amerikanischen Außenminister Marshall zu treffen. Dies bedeutete, daß Saudi-Arabien, das wichtigste und einflußreichste arabische Land, im Prinzip bereit war, an der arabischen Annahme der UN-Resolution zu arbeiten, die eine jüdisch verwaltete Zone in Palästina schaffen würde, solange diese Teil eines vereinigten Palästina blieb.
Trotz der Worte von König Ibn Saud an Präsident Roosevelt und Churchill, waren die Saudis Realisten. Sie wußten, daß die Schaffung einer jüdischen Zone in Palästina unvermeidlich war, da die jüdische Einwanderung Großbritannien dazu gebracht hatte, die Balfour-Deklaration abzugeben und wegen der jüdischen Propaganda mit dem Nazi-"Holocaust". Sie wußten auch, daß die arabischen Frontstaaten trotz ihrer Rhetorik nicht in der Lage waren, einen Krieg zu führen und zu gewinnen und das jüdische Unternehmen auf diese Weise zu einem Ende zu bringen.
Als Außenminister des Königreiches sah Faisal die Katastrophe voraus, die folgen würde, wenn die Araber keine Methode fanden, die Juden einzudämmen. Er wußte, daß die Juden keine Absicht hatten, sich mit den Teilen zu begnügen die ihnen der Teilungsplan zugestand, und daß das es im Wesentlichen darum ging, eine Expansion der Juden zu verhindern.
Der einzige Weg war die Anerkennung einer selbständigen, jüdischen Zone innerhalb eines vereinigten Palästina. Wenn die Araber einen solchen Kompromiß akzeptierten, würden sie beachtliches Wohlwollen in der westlichen Welt, besonders in den Vereinigten Staaten schaffen. Dies würde es für die jüdische Zone nach ihrer Einrichtung schwerer, hoffentlich sogar unmöglich machen, sich mehr arabisches Land mit Gewalt anzueignen.
Es würde wohl nicht leicht sein, die Palästinenser dazu zu überreden, Teile ihres Landes im Rahmen der politischen Realpolitik aufzugeben, aber Saudi-Arabiens Ölquellen würden es möglich machen, diese bittere Pille zu versüßen.
Das Treffen mit Marshall fand nicht statt. Der Außenminister Marshall war ein wirklich ehrenwerter Mann, aber er wußte, daß die Juden nicht einmal daran denken würden, auf den Kompromiß einzugehen den Faisal wahrscheinlich vorschlagen würde. Es gab daher keinen Grund den Saudiprinzen zu treffen, damit er seinen Vorschlag machen könnte.
Marshalls eigene Ansichten wurden von Verteidigungsminister Forrestal ausgedrückt. Eine Teilung gegen arabischen Widerstand würde zu ernsthaften Problemen in der Region führen.
Faisals ursprüngliche Einschätzung der Opposition gegen die Teilungsresolution war korrekt. Als Folge des jüdischen Druckes auf die Truman-Regierung wurde die kritische Abstimmung zweimal verschoben, da die kritisch Zweidrittelmehrheit nicht gegeben war.
Nach der zweiten Verzögerung beschlossen die jüdischen Führer zu tun was getan werden mußte um die nötige Mehrheit zu erreichen. Ohne den Anschein von Legigimität die eine angenommene Resolution bezüglich der Teilung den Juden geben würde, war es unmöglich für den jüdischen Staat, die schweren Waffen zu beschaffen, die sie für einen Sieg im künftigen Krieg mit den Arabern brauchen würden.
Wenn sie die UN jetzt entsprechend beeinflussen konnten, würde ein jüdischer Staat geschaffen werden. Nach seiner Geburt konnte seine Größe noch immer auf dem Schlachtfeld entschieden werde.
Nach den zwei Verzögerungen wurde die kritische Abstimmung für den 29. November festgelegt. An diesem Tag wurden 33 Stimmen für die Teilungsresolution abgegeben, darunter die Stimmen der Vereinigten Staaten und der Sowjetunion, 13 Stimmen waren dagegen, mit 10 Enthaltungen. Die notwendige Zweidrittelmehrheit war erreicht - wenn auch sehr knapp.
Großbritannien war eins der zehn Länder die sich der Stimme enthielten. Die judenfreundlichen Senatoren konzentrierten sich auf die nicht-islamischen Staaten die amerikanische Hilfe brauchten. Frankreich wurde zum Beispiel angeregt, sich eine Zukunft ohne die amerikanische Wirtschaftshilfe vorzustellen, die es als Teil des Marshall-Plans erhalten würde. Diese Botschaft wurde den Franzosen durch Baruch übermittelt. Über dem Botschafter William Pullitt übte Baruch auch Druck auf China aus.
Das wirksamste all dieser des Senatorenkommandos war ein Telegramm das von allen 26 Senatoren unterschrieben und das den Vertretern von 12 UN-Delegationen ein paar Tage vor der Abstimmung zugestellt wurde. Es half, vier "Nein"-Stimmen in "Ja"-Stimmen und 7 "Nein"-Stimmen in Enthaltungen umzuwandeln. Von den 12 blieb nur Griechenland bei seinem "Nein".
Die Länder die noch einmal für eine letzte Runde aufs Korn genommen wurden, waren Liberien, die Philippinen und Haiti. Um das "Nein" von Liberien in ein "Ja" zu verwandeln, benötigte die Hilfe der Firestone Tyre & Rubber Co.
Am 26. November, drei Tage vor der Wahl, hätte das "Nein" der Philippinen nicht klarer sein können. Der Kriegsheld Carlos Romulo sagte: "Ich will das Recht eines Volkes verteidigen, seine eigene politische Zukunft zu bestimmen und die territoriale Unverletzbarkeit seines Geburtslandes zu schützen." Die Zionisten fürchteten, daß er andere Delegierte beeinflussen könnte, und machten ihn daher zu ihrem speziellen Ziel. Er erhielt eine Reihe von Drohungen.
Präsident Truman selbst gab die beste Erklärung für den Sinneswandel des Präsidenten von Haiti. Er sagte am 11. Dezember: "...Interessengruppen werden die Vereinten Nationen zum Scheitern bringen, wenn diese Art von Verhalten andauert."
Es kann mit Sicherheit gesagt werden, daß die Teilungsresolution in der Generalversammlung nicht angenommen worden wäre, wenn alle Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen hätten frei wählen können.
Verteidigungsminister Forrestal sagte privat und auch in seinem Tagebuch: "Ich denke es ist eine katastrophale und besonders bedauernswerte Tatsache, daß die Außenpolitik dieses Landes von den Beiträgen einer bestimmten Gruppe zur Parteikasse bestimmt wird."
Am 29. April 1947 wurde die Generalversammlung der UNO einberufen um das Schicksal von Palästina zu erwägen. Während die Truman-Regierung auf die Empfehlungen der UNO wartete, enthielt sich der Präsident jeder Stellungnahme.
Am 3. September wurden der Generalversammlung zwei Empfehlungen vorgelegt. Die erste, der Mehrheitsplan, schlug die Beendigung des Mandates für und der Teilung von Palästina vor. Es sollte einen jüdischen und einen arabischen Staat geben, zwischen denen eine Wirtschaftsunion bestehen sollte. Jerusalem würde eine internationale, von der UNO verwaltete Stadt werden.
Die zweite Empfehlung, der Minderheitsplan, der von Indien, Jugoslawien und Iran vorgeschlagen wurden, sah auch eine Beendigung des Mandates vor, war aber gegen die Teilung. Er schlug ein vereinigtes Palästina vor, sowie die Schaffung eines arabischen und jüdischen Staates in einer föderativen Struktur mit Jerusalem als Hauptstadt. Dies war eigentlich eine Rückzugsposition der arabischen Führer, die wußten, daß sie den Tatsachen ins Auge sehen müßten.
Großbritannien gab zu, daß der Teilungsplan nicht unparteiisch erstellt worden war. Dies war eine diplomatische Art zu sagen, daß der jüdische Einfluß auf die Mehrheit der Mitglieder des Spezialkomitees ausreichend war, die Juden in der Empfehlung auf Kosten der Araber zu bevorzugen.
Der Teilungsplan schlug vor, 56.4 Prozent von Palästina für einen jüdischen Staat zu verwenden, für Menschen die erst vor kurzem als fremde Einwanderer eingereist waren, die nur 33 Prozent der gesamten Bevölkerung stellten und denen nur 5.67 Prozent des Grundstücksbesitzes gehörten. Die Araber waren nicht nur die überwiegende Mehrheit in den ihnen zugewiesenen Gebieten, sondern hatten auch eine Beinahe-Mehrheit in den Juden zugewiesenen Gebieten.
Das Gebiet, das dem jüdischen Staat zugewiesen wurde, war zehn mal größer als der Grundbesitz der Juden und schloß den Großteil der wertvollen Küstenbereiche und anderer fruchtbarer Gebiete ein, während den Palästinensern hauptsächlich bergige und unfruchtbare Regionen blieben. Die Empfehlung war eine grobe Ungerechtigkeit.
Es war offensichtlich, daß das Prinzip der Selbstbestimmung, jenes noble Ideal dem sich die sogenannten demokratischen Länder des Westens angeblich verschrieben hatten, völlig vernachlässigt werden würde, falls die Teilung angenommen und ausgeführt würde.
Die Araber lehnten die Teilung mit der Begründung ab, daß sie ihre Rechte verletze. Die Vereinten Nationen handelted jedoch genauso wie zuvor Großbritannien, das mit der Balfour-Deklaration etwas vergab das es nicht besaß. Die Vereinten Nationen stellten sich damit über das internationale Recht.
Die Juden waren mit der Teilung nicht zufrieden, nahmen sie aber trotzdem an. Dies hatte den einfachen Grund, daß die Araber, die 100 Prozent des Rechts auf ihrer Seite hatten, in der jüdischen Propaganda als Gegner des Kompromisses dastehen würden, falls sie die Teilung nicht annahmen.
Der zweite Grund war, daß eine Zustimmung der Vereinten Nationen zur Teilungsempfehlung dem jüdischen Staat eine Art Geburtsurkunde geben würde, und damit den Anschein der Legitimität. Ben Gurion wußte zweifellos, daß die UN-Entscheidung dem jüdischen Staat keine Legitimität gab, aber wer erst einmal im Besitz ist, braucht sich um das Recht weniger zu kümmern.
Ehe der Minderheitsplan für ein vereinigtes Palästina im Mülleimer landete, und nur noch die Teilungsempfehlung zur Abstimmung in der Generalversammlung vorgelegt wurde, drückte der Außenminister von Saudi-Arabien, Prinz Faisal, den Wunsch aus, den amerikanischen Außenminister Marshall zu treffen. Dies bedeutete, daß Saudi-Arabien, das wichtigste und einflußreichste arabische Land, im Prinzip bereit war, an der arabischen Annahme der UN-Resolution zu arbeiten, die eine jüdisch verwaltete Zone in Palästina schaffen würde, solange diese Teil eines vereinigten Palästina blieb.
Trotz der Worte von König Ibn Saud an Präsident Roosevelt und Churchill, waren die Saudis Realisten. Sie wußten, daß die Schaffung einer jüdischen Zone in Palästina unvermeidlich war, da die jüdische Einwanderung Großbritannien dazu gebracht hatte, die Balfour-Deklaration abzugeben und wegen der jüdischen Propaganda mit dem Nazi-"Holocaust". Sie wußten auch, daß die arabischen Frontstaaten trotz ihrer Rhetorik nicht in der Lage waren, einen Krieg zu führen und zu gewinnen und das jüdische Unternehmen auf diese Weise zu einem Ende zu bringen.
Als Außenminister des Königreiches sah Faisal die Katastrophe voraus, die folgen würde, wenn die Araber keine Methode fanden, die Juden einzudämmen. Er wußte, daß die Juden keine Absicht hatten, sich mit den Teilen zu begnügen die ihnen der Teilungsplan zugestand, und daß das es im Wesentlichen darum ging, eine Expansion der Juden zu verhindern.
Der einzige Weg war die Anerkennung einer selbständigen, jüdischen Zone innerhalb eines vereinigten Palästina. Wenn die Araber einen solchen Kompromiß akzeptierten, würden sie beachtliches Wohlwollen in der westlichen Welt, besonders in den Vereinigten Staaten schaffen. Dies würde es für die jüdische Zone nach ihrer Einrichtung schwerer, hoffentlich sogar unmöglich machen, sich mehr arabisches Land mit Gewalt anzueignen.
Es würde wohl nicht leicht sein, die Palästinenser dazu zu überreden, Teile ihres Landes im Rahmen der politischen Realpolitik aufzugeben, aber Saudi-Arabiens Ölquellen würden es möglich machen, diese bittere Pille zu versüßen.
Das Treffen mit Marshall fand nicht statt. Der Außenminister Marshall war ein wirklich ehrenwerter Mann, aber er wußte, daß die Juden nicht einmal daran denken würden, auf den Kompromiß einzugehen den Faisal wahrscheinlich vorschlagen würde. Es gab daher keinen Grund den Saudiprinzen zu treffen, damit er seinen Vorschlag machen könnte.
Marshalls eigene Ansichten wurden von Verteidigungsminister Forrestal ausgedrückt. Eine Teilung gegen arabischen Widerstand würde zu ernsthaften Problemen in der Region führen.
Faisals ursprüngliche Einschätzung der Opposition gegen die Teilungsresolution war korrekt. Als Folge des jüdischen Druckes auf die Truman-Regierung wurde die kritische Abstimmung zweimal verschoben, da die kritisch Zweidrittelmehrheit nicht gegeben war.
Nach der zweiten Verzögerung beschlossen die jüdischen Führer zu tun was getan werden mußte um die nötige Mehrheit zu erreichen. Ohne den Anschein von Legigimität die eine angenommene Resolution bezüglich der Teilung den Juden geben würde, war es unmöglich für den jüdischen Staat, die schweren Waffen zu beschaffen, die sie für einen Sieg im künftigen Krieg mit den Arabern brauchen würden.
Wenn sie die UN jetzt entsprechend beeinflussen konnten, würde ein jüdischer Staat geschaffen werden. Nach seiner Geburt konnte seine Größe noch immer auf dem Schlachtfeld entschieden werde.
Nach den zwei Verzögerungen wurde die kritische Abstimmung für den 29. November festgelegt. An diesem Tag wurden 33 Stimmen für die Teilungsresolution abgegeben, darunter die Stimmen der Vereinigten Staaten und der Sowjetunion, 13 Stimmen waren dagegen, mit 10 Enthaltungen. Die notwendige Zweidrittelmehrheit war erreicht - wenn auch sehr knapp.
Großbritannien war eins der zehn Länder die sich der Stimme enthielten. Die judenfreundlichen Senatoren konzentrierten sich auf die nicht-islamischen Staaten die amerikanische Hilfe brauchten. Frankreich wurde zum Beispiel angeregt, sich eine Zukunft ohne die amerikanische Wirtschaftshilfe vorzustellen, die es als Teil des Marshall-Plans erhalten würde. Diese Botschaft wurde den Franzosen durch Baruch übermittelt. Über dem Botschafter William Pullitt übte Baruch auch Druck auf China aus.
Das wirksamste all dieser des Senatorenkommandos war ein Telegramm das von allen 26 Senatoren unterschrieben und das den Vertretern von 12 UN-Delegationen ein paar Tage vor der Abstimmung zugestellt wurde. Es half, vier "Nein"-Stimmen in "Ja"-Stimmen und 7 "Nein"-Stimmen in Enthaltungen umzuwandeln. Von den 12 blieb nur Griechenland bei seinem "Nein".
Die Länder die noch einmal für eine letzte Runde aufs Korn genommen wurden, waren Liberien, die Philippinen und Haiti. Um das "Nein" von Liberien in ein "Ja" zu verwandeln, benötigte die Hilfe der Firestone Tyre & Rubber Co.
Am 26. November, drei Tage vor der Wahl, hätte das "Nein" der Philippinen nicht klarer sein können. Der Kriegsheld Carlos Romulo sagte: "Ich will das Recht eines Volkes verteidigen, seine eigene politische Zukunft zu bestimmen und die territoriale Unverletzbarkeit seines Geburtslandes zu schützen." Die Zionisten fürchteten, daß er andere Delegierte beeinflussen könnte, und machten ihn daher zu ihrem speziellen Ziel. Er erhielt eine Reihe von Drohungen.
Präsident Truman selbst gab die beste Erklärung für den Sinneswandel des Präsidenten von Haiti. Er sagte am 11. Dezember: "...Interessengruppen werden die Vereinten Nationen zum Scheitern bringen, wenn diese Art von Verhalten andauert."
Es kann mit Sicherheit gesagt werden, daß die Teilungsresolution in der Generalversammlung nicht angenommen worden wäre, wenn alle Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen hätten frei wählen können.
Verteidigungsminister Forrestal sagte privat und auch in seinem Tagebuch: "Ich denke es ist eine katastrophale und besonders bedauernswerte Tatsache, daß die Außenpolitik dieses Landes von den Beiträgen einer bestimmten Gruppe zur Parteikasse bestimmt wird."
Auch heute ist die Diskussion über was eigentlich damals hinter geschlossenen Türen vor sich ging, nicht willkommen. Mit der Wahrheit sind nämlich peinliche und beunruhigende Fragen verbunden zum Beispiel über wie Israel entstand und wie der Konflikt zwischen den Arabern und Israelis hochgespielte wurde, sowie auch darüber, wer eigentlich Amerika regiert und besonders über die Qualität seiner hochgerühmten Demokratie.
Die Erpressungskarte sollte aber noch gespielt werden. Ohne die Propaganda des Holocausts wäre der Zionismus vielleicht nicht so erfolgreich gewesen. Die Frage war, wer eigentlich die Macht hinter Präsident Truman war das Außenministerium oder die Juden?
James Forrestal war der Mann der die amerikanische Wehrmacht aufs Neue wappnete und der als erster Verteidigungsminister der Vereinigten Staaten angestellt wurde. Er war ein prinzipientreues Mitglied von Trumans erster Regierung. Ein weiteres Mitglied war der legendäre General George C. Marshall, der im Zweiten Weltkrieg Stabschef der amerikanischen Armee war. Als Truman endlich den Zionisten nachgab, war er schon zum Staatssekretär aufgestiegen.
Ein weiterer Name aus Trumans Vergangenheit war der des Eddie Jacobson, der früher einmal Trumans Partner in einer Kurzwarenhandlung in Kansas City war. Durch ihn sprach Truman später mit Weizmann und wurde zur Beitretung des jüdischen Lagers bewegt.
Für diejenigen die wußten, daß Präsident Truman sich leicht von den Zionisten unter Druck setzen ließ, war es eine unruhige Zeit.
In der Zwischenzeit sprach es sich rund und dies wurde auch von Truman nie deutlich verneint daß man bei der Durchsuchung der Akten des verstorbenen Präsidenten Roosevelts niemals ein Versprechen an Ibn Saud über Verhandlungen mit den Arabern gefunden hätte. Ibn Saud selber war so empört über diese Propagandalüge, daß er Truman ein Telegramm schickte, um seinen Beschluß anzukündigen, das Protokoll seiner Besprechung mit Präsident Roosevelt zu veröffentlichen, wenn Truman dies nicht täte. So geschah es denn auch.
Theoretisch hätte es keinen besseren Mann als Marshall gegeben, um Truman zu helfen, die Juden in Zaum zu halten. Seine zwei Gegner waren David K. Niles und Clarke Clifford, die sich hauptsächlich darauf beschränkten, Truman zu beraten wie er am Besten die Wahlen für eine zweite Amtsperiode gewinnen könnte.
Was genau am 14. Mai 1948 in Washington passierte, ist nicht bekannt. Um ungefähr 11 Uhr 30 morgens telefonierte Clifford mit Eliahu Epstein, dem Vertreter des Jüdischen Amts in Washington, der später der erste Botschafter der Vereinigten Staaten in Israel werden sollte.
Clifford informierte Epstein, daß die Vereinigten Staaten dazu bereit seien, den jüdischen Staat nach seiner Unabhängigkeitserklärung anzuerkennen, aber daß dies nur in Antwort auf einen formellen Antrag der Regierung des neuen Staates geschehen könnte, und daß er diesen Antrag noch am gleichen Nachmittag erwarte.
Epstein wußte natürlich, daß Ben Gurion um 4 Uhr nachmittags in Palästina die einseitige Unabhängigkeitserklärung machen würde, vor Anfang des jüdischen Sabbaths, an dem es orthodoxen Mitgliedern der vorläufigen Regierung verboten wäre, mit dem Auto unterwegs zu sein oder ihre Unterschrift unter die Unabhängigkeitserklärung zu setzen. Dies hieße aber, daß es technisch unmöglich sein würde, einen Antrag um Anerkennung vor Mitternacht in Palästina (6 Uhr abends in Washington) zu stellen.
Die zwei Männer einigten sich deshalb darauf, daß Epstein einen formellen Antrag auf Anerkennung namens einer nicht-existierenden Regierung und eines nicht-existierenden Staates zusammenstellen sollte. Dieser Brief wurde Clifford im "White House" übergeben und erklärte, daß Epstein vom der Regierung des jüdischen Staates gebeten wurde, einen Antrag auf Anerkennung des neuen Staates zu stellen.
Um die Chancen zu verbessern, daß Truman gegen den Rat Marshalls handeln würde, bat Clifford Epstein noch, die Verantwortung auf sich zu nehmen zu erklären, daß sich Israel an die im Trennungsbeschluß festgelegten Grenzen zu halten, obwohl er genau wußte, daß Ben Gurion dies nicht beabsichtigte.
Warum war es nötig, einen solchen Antrag auf Anerkennung zu fabrizieren? Warum konnte Truman nicht auf den wirklichen Antrag der vorläufigen Regierung des jüdischen Staates warten?
Es gibt nur eine plausible Antwort. Sobald der jüdische Staat existierte, würde Truman unter starkem Druck stehen, diesen Staat anzuerkennen. Wenn er dann sagen müßte, er warte noch auf einen formellen Antrag, könnte seine Position leicht falsch interpretiert werden, besonders wenn aus irgendeinem Grund die vorläufige Regierung einen solchen Antrag erst mit einiger Verspätung gestellt hätte.
Clifford fürchtete, man könne ihm nachsagen, daß er unwillig sei, den jüdischen Staat anzuerkennen und daß dies seine Chancen auf eine Wiederwahl stark beeinflußen könnte, sowie auch die Aussichten vieler anderer Demokraten die auf ein Amt hofften. Mit dem gefälschten Antrag würde der Präsident aber innerhalb von Minuten nach der Unabhängigkeitserklärung den jüdischen Staat anerkennen können und somit die jüdischen Drohungen zunichte machen.
Möglicherweise handelte Clifford in Eigeninitiative, oder vielleicht hatte Präsident Truman ihm dies nahegelegt.
Jedenfalls weiß keiner ob auch andere Mitglieder der Regierung von der Entscheidung des Präsidenten, den jüdischen Staat sofort anzuerkennen, gewußt hatten. Währen Epstein früh am Nachmittag noch damit beschäftigt war, den Brief aufzustellen, sagte ihm Clifford, daß sich der Präsident immer noch nicht entschieden hätte.
Im Jahre 1968 schrieb Arnold Toynbee:
"Der Grund warum der Staat Israel heute existiert und warum 1,500,000 Palästinenser zu Flüchtlingen geworden sind, ist daß 30 Jahre lang die britische Militärmacht auf jüdische Einwanderung bestanden hat, bis es genügend gut bewaffnete Immigranten gab die sich mit Panzern und Flugzeugen selbst beschützen können. Die Tragödie Palästinas ist nicht nur lokal. Es ist eine weltweite Tragödie, weil es eine Ungerechtigkeit ist und eine Bedrohung für den Weltfrieden."
Um 6 Uhr abends lief das britische Mandat für Palästina ab und Israel erklärte seine Unabhängigkeit. Nur 11 Minuten später erkannten die Vereinigten Staaten den neuen Staat "de facto" an.
Zionisten Israel als ihre Heimat geschaffen ein Produkt der Ungerechtigkeit, der Lügen und des Betrugs während sie zur gleichen Zeit nach einer humanitären Regierung für die restliche Welt verlangen?